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JGH Adolph Kolping
Die Kooperation
Ein Sozialreformer der ersten Stunde, so lässt sich Adolph Kolping wohl am besten charakterisieren. Als "Gesellenvater" wurde er bekannt, und sein Ideal von einer solidarischen Gemeinschaft, die gleichzeitig die Eigenverantwortung des Einzelnen fördert, lebt bis heute in den Kolpinghäusern weiter.
1813 geboren, zog Adolph Kolping zunächst als Handwerksgeselle zehn Jahre von Ort zu Ort - bis er sich schließlich zum Priester weihen ließ. Als Handwerker hatte er die Sorgen und Nöte der Bevölkerung - vor allem die der wandernden Gesellen - zu Beginn der Industrialisierung unmittelbar miterlebt.
Um ihnen eine Anlaufstelle zu geben, gründete der Seelsorger 1846 den Katholischen Gesellenverein.
Der Gemeinschaftsgedanke, die Völkerverständigung und das Angebot von günstigen, an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen orientierten Übernachtungsmöglichkeiten verbindet die Kolpinghäuser mit dem Jugendherbergswerk, wie die Kooperation mit dem Dortmunder Kolpinghaus zeigt.
Nach wie vor ist das Haus ein wichtiger Partner bei der überbetrieblichen Ausbildung. Hinzu kommen Programmangebote für Schulklassen, Familien und Vereine.
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Tagungsraum „Kolping“ |