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Presseberichte über die Jugendherberge
Jahresbilanz 2011 - Fast 1.000 Gäste weniger aber Zuwächse bei den Musikgruppen
Nottuln - Die Jugendherberge Nottuln hat 2011 einen Rückgang bei den Gäste- und Übernachtungszahlen hinnehmen müssen. Die Zahl der Gäste sank von 7.736 (Jahr 2010) auf 6.779, die Übernachtungen gingen von 18.161 auf 16.238 zurück. Ein wesentlicher Grund dafür sei der schlechte Sommer gewesen, schildern Herbergsvater Christoph Berghaus und seine Stellvertreterin Monika Deilmann. So lag die Auslastung im Ferienmonat August deutlich unter den Monaten Juni/Juli und September/Oktober.
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Und ein zweites Problem: Die Schulklassen werden immer kleiner. Die strukturellen Veränderungen in der Schullandschaft bekommen auch die Jugendherbergen zu spüren, schildert Berghaus. Denn traditionell sind die Schulgruppen stark vertreten. 2011 lag ihr Anteil in der Nottulner Jugendherberge bei 45 Prozent.
„Wir sind trotz des Rückgangs noch zufrieden“, sagte Berghaus. Erfreut ist die Herbergsleitung, dass Nottuln seinen guten Ruf als Musikjugendherberge halten konnte. Der Anteil der Musikgruppen unter den Gästen stieg nochmals leicht an und liegt nun bei 26,6 Prozent. Dank einer „sehr reibungslosen und guten Kooperation“ mit der Gemeinde, der MusikAgentur und dem Sportverein DJK könne man Musik- und Sportgruppen vielfältige Übungsmöglichkeiten anbieten.
Seit Mai 2011 ist die Jugendherberge auch an dem von den Gemeindewerken betriebenen Nahwärmeverbund Nonnenbach angeschlossen. „Das klappt reibungslos“, lobt Berghaus. „Wir unterstützen dieses Projekt wegen seiner Nachhaltigkeit sehr.“
Besondere Baumaßnahmen sind in der 133-Betten-Herberge nicht geplant. Aufgrund neuer Kooperationen hat die Jugendherberge ihre Angebote für 2012 ausgeweitet. So gibt es nun Swingolf (Marienhof Baumberge), Geo-Caching (Gemeinde Nottuln) und geführte Baumberge-Exkursionen.
Auch 2012 können sich die insgesamt 14 Beschäftigten auf viele Gäste einstellen. „Die Buchungen der ersten zwei Monate liegen über denen des Vorjahres“, freut sich Christoph Berghaus. Und unter diesen Gästen wird ein ganz besonderer sein: Im Februar erwartet die Jugendherberge Nottuln ihren 300.000. Gast.
Ludger Warnke, Westfälische Nachrichten vom 14. Januar 2012 |
Einsatz in der Jugendherberge
Szenario für Übung der Feuerwehr: Küche des Gästehauses steht lichterloh in Flammen
| Nottuln - Montagabend in der Nottulner Jugendherberge: In der Küche wird das Abendessen vorbereitet - plötzlich ist dichter Qualm zu sehen. „Feuer! „Alles raus!“ Herbergsvater Christoph Berghaus gibt „Hausalarm“. Gleichzeitig ruft er die Feuerwehr. Minuten später rollen die ersten Löschzüge aus ihren - glücklicherweise - nahe gelegenen Depots. Vor Ort übernimmt Brandinspektor Uli Jenning die Einsatzleitung - der Übung der Feuerwehr Nottuln. |
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Die Jugendherbergsleitung hat sofort nach dem ersten Alarm das komplette Gebäude räumen lassen. Mehr als 36 junge Feriengäste stehen draußen auf den umliegenden Wiesen und schauen sich die Übung an. Das Szenario lautet zu diesem Zeitpunkt: Möglicherweise sind noch Gäste in ihren Zimmern und dort von Rauch eingeschlossen; sie müssen gesucht und gerettet werden.
Einsatzleiter Jenning schickt die ersten Teams mit schwerem Atemschutz in die verqualmten Gänge. Ein Gerätewart stoppt und notiert die Zeiten der Teams. Schließlich müssen die Männer hinter den dicken Plastikmasken mit ihrer Atemluft genauestens haushalten. Dabei geraten sie - im Ernstfall - mitunter selbst in Lebensgefahr. |
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Zwei Jugendliche haben sich in ihrer Not aufs Dach gerettet. Um sie zu bergen, reichen die Steckleitern der Wagen nicht aus. Über Funk bitten die Männer vor Ort ihre Kollegen in Dülmen um Amtshilfe, die Motor-Drehleiter wird angefordert.Und die kommt! Mit zwei erfahrenen Brandmeistern, Michael Strauch und Oberbrandmeister Ulrich Koners, schiebt sich das schwere Fahrzeug durch die enge Einfahrt rückwärts vor und stoppt zentimetergenau vor dem Eingang. Schnell fährt Koners die 30-Meter Hydraulik-Leiter mit seinem Kollegen Strauch im Rettungskorb in die Höhe, parkt sie unmittelbar vor den jungen Leuten auf dem Dach. Ebenso schnell sind alle wieder am Boden. Gerettet! |
| Hier haben inzwischen die Nottulner Feuerwehrmänner den Küchenbrand gelöscht. Mit starken Gebläsen pusten sie den stickigen Qualm aus Gängen und Zimmern. Knapp eine Viertelstunde später gibt die Einsatzleitung Entwarnung. Zufrieden, dass alles geklappt hat. Schließlich war es nur eine Übung. Wenn auch eine der besonderen Art. Denn es galt ja, ungewöhnlich viele Menschen in Sicherheit zu bringen. Und weil in diesem Fall auch die Verantwortlichen des Hauses spontan und richtig reagierten, gelang das Zusammenspiel der Kräfte perfekt. |
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Und der kleine Noel, ein dreijähriger Junge in eigener Feuerwehr-Kluft mit Helm, auf der die wichtige Notfallnummer 112 zu lesen ist, sagt bestimmt: „Ich auch, ich bin auch ein Feuerwehrmann.“
Dieter Klein, Westfälische Nachrichten vom 17. August 2011
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Übernachtungsschlaf im Münsterland – Der Lokalzeit-Übernachtungstest
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Die Münsterländer sind in einer beneidenswerten Situation: Dort, wo sie jeden Tag sein dürfen, machen andere Urlaub. Dieses war für die Redakteure und Moderatoren der WDR-Lokalzeit Münsterland Grund genug, einmal zu schauen, wie man sich im Münsterland so bettet.
Neben Hotel, Privatunterkunft und Heuhotel besuchte die Moderatorin Andrea Hansen im Juli 2011 auch die Jugendherberge in Nottuln, um zu erkunden, wer dort übernachtet, woher die Gäste kommen und was diese suchen und schätzen.
Nachdem der Übertragungswagen aufgebaut, die erforderlichen Kabel verlegt und die Satellitenverbindung eingerichtet waren, fand die Planungsbesprechung mit den Verantwortlichen des Hauses und der Crew des Fernsehsenders statt. Anschließend erfolgten die ersten Aufnahmen im Außengelände und beim Abendessen. Diese wurden direkt ins Studio überspielt und dort zu einem „Einspieler“ zusammengeschnitten. |
Nach einem Probelauf für die Sendung wurde es schließlich spannend: Nur noch wenige Minuten, dann ging es für die Gäste und das Mitarbeiterteam der Jugendherberge Nottuln „live auf Sendung“ …
Den kompletten Fernsehbeitrag finden Sie hier. |
Coole Tour durchs Münsterland
Fünftklässer der Realschule Senden erkunden von der Jugendherberge Nottuln aus die Region
Nottuln/Senden Das Gepäck fest in den Satteltaschen verstaut warten die Fünftklässler auf den Startschuss. Sicher behelmt und cool bebrillt stehen sie auf dem Pausenhof der Realschule, die 80 Mädchen und Jungen, die sich gleich mit dem Fahrrad auf eine fünftägige Klassenfahrt durch das Münsterland begeben. Das Ziel: Die Jugendherberge in Nottuln.
Ein Mädchen nimmt einen letzten Schluck aus der Pulle - Apfelschorle, das erfrischt. Denn schon jetzt, um kurz vor halb zehn, ist es brütend heiß. Wenige Meter entfernt nimmt eine Mutter ihren Sohn in den Arm, drückt ihm einen Kuss auf die Stirn. Doch sie erntet nur einen ernsten Blick: „Mama, das ist echt peinlich...“. |
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| Ein Mädchen nimmt einen letzten Schluck aus der Pulle - Apfelschorle, das erfrischt. Denn schon jetzt, um kurz vor halb zehn, ist es brütend heiß. Wenige Meter entfernt nimmt eine Mutter ihren Sohn in den Arm, drückt ihm einen Kuss auf die Stirn. Doch sie erntet nur einen ernsten Blick: „Mama, das ist echt peinlich...“. |
„Das ist eine außergewöhnliche Klassenfahrt“, betont Lehrer Bernhard Stratmann. Die Vorfreude steht ihm ins Gesicht geschrieben. „Wissen Sie“, sagt der Organisator der Tour, „wenn man unterwegs ist und sieht 80 Schüler auf dem Fahrrad durch die Landschaft fahren, ist das ein herrlicher Anblick. Außerdem sind die Kinder den ganzen Tag beschäftigt, sportlich aktiv und lernen das Münsterland kennen. Es ist es ein tolles Erlebnis.
“Doch die Fahrradtour der Fünftklässler, die seit 1994 regelmäßig stattfindet, zielt nicht allein auf Sport und Spaß. „Es ist für die Kinder so, dass diese Tour die Gemeinschaft in den Klassen fördert“, weiß Bernhard Stratmann durch die Erfahrungen der vergangenen Jahre. |
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Wenige Minuten später gibt er den Startschuss. Dann endlich geht es los. Klassenweise radeln die Kinder vom Pausenhof, die Stever entlang zum Busbahnhof und weiter in Richtung Baumberge. Rund 50 Kilometer stehen ihnen bei der ersten Tagestour bevor, die in der Jugendherberge Nottuln ihren Ausklang findet. Dort wird am Abend das Quartier aufgeschlagen, an den folgenden Tagen werden von Nottuln aus weitere Ziele angesteuert: Das Planetarium in Münster (Dienstag), ein Grillplatz bei Merfeld, sowie Havixbeck und Billerbeck mit Besuch des Sandsteinmuseums. Wenn die Radler am Freitag dann wieder in Senden eintreffen, werden sie rund 210 Kilometer zurückgelegt haben.
Siegmar Syfuss, Westfälische Nachrichten vom 28. Juni 2011 |
Gäste bleiben länger
Jugendherberge Nottuln verzeichnet Übernachtungsplus von 4,4 Prozent
Nottuln - Um die Zukunft der Jugendherberge Nottuln ist Christoph Berghaus nicht bange. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Übernachtungen um 4,4 Prozent auf 18.161 an, berichtet der Herbergsvater im WN-Bilanzgespräch. Zwar sank die Zahl der Gäste leicht von 7.736 (Jahr 2009) auf 7.483, dafür blieben die Besucher aber länger.
Zu den gestiegenen Übernachtungszahlen trugen vor allem Musik- und Sportgruppen bei. Die Nottulner Jugendherberge - der vollständige Name lautet Annette-von-Droste-Hülshoff-Jugendherberge - konnte damit ihren guten Ruf als Musikjugendherberge und als Herberge mit vielen Möglichkeiten festigen und ausbauen. „Wir sind gut zufrieden“, sagt Berghaus zum Jahresergebnis 2010. |
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Das sieht auch Monika Deilmann so. Die Appelhülsenerin arbeitet seit Mitte vergangenen Jahres neu in der Jugendherberge, ist zuständig für Verwaltungs- und Rezeptionsaufgaben und vertritt den Herbergsleiter bei dessen Abwesenheit.
Mit 38,64 Prozent sind Schulen und Kindergärten die größte Nutzergruppe, die die Nottulner Jugendherberge besucht. Auf Platz zwei folgen mit 25,41 Prozent Musikgruppen, gefolgt von Sportvereinen (15,78 Prozent), Familien (8,8 Prozent), kirchlichen Gruppen (5,34 Prozent) und sonstigen Gruppen (6,03 Prozent).
Die Nähe zum Gymnasium (Probenräume für Musikgruppen) und zu den Sportstätten ist ein echter Standortvorteil für die Nottulner Jugendherberge. „Dazu trägt auch die sehr gute Kooperation mit der Gemeinde, der MusikAgentur und dem Sportverein DJK bei“, lobt Herbergsvater Berghaus die angenehme Zusammenarbeit.
Größere Investitionen hat die Jugendherberge 2010 nicht vorgenommen, schließlich wurden in den Jahren zuvor erhebliche Modernisierungen durchgeführt. 133 Betten verteilt auf 29 Schlafräume (vom 2-Bett- bis zum 6-Bett-Zimmer), fünf Tagungsräume sowie Aufenthalts- und Speiseraum sorgen für ein ausreichendes Raumangebot. Hinzu kommt der attraktive Außenbereich, der von den Gästen „sehr gut“ angenommen wird, wie Berghaus berichtet.
Auch für 2011 rechnet der Herbergsvater mit ähnlich hohen Gäste- und Übernachtungszahlen. Bis Mitte dieser Woche hatten sich bereits 4.693 Besucher für insgesamt 13.397 Übernachtungen angemeldet. Christoph Berghaus ist sich sicher: „Die 18.000er-Marke bei den Übernachtungen werden wir wieder schaffen.“
Ludger Warnke, Westfälische Nachrichten vom 15. Januar 2011 |
„Es fehlen uns Arbeitskräfte“
Jugendherberge künftig ohne Zivis
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Nottuln - Philip Veutgen ist ein junger symphytischer Mann aus Bottrop. Das Abitur hat er in der Tasche, nun versieht er seinen Zivildienst - in der Jugendherberge Nottuln. Und dort wird im eine wohl vorher nicht geplante Ehre zuteil: Er wird der letzte junge Mann sein, der dort seinen Zivildienst leistet.
Weil mit dem Aussetzen der Wehrpflicht auch der Zivildienst der Vergangenheit angehört, steht die Jugendherberge vor einem Problem: „Es fehlen uns einfach Arbeitskräfte“, sagt Herbergsvater Christoph Berghaus frei heraus. Neben den zehn festangestellten Voll- und Teilzeitmitarbeitern hatte die Jugendherberge seit vielen Jahren auch immer zwei Zivildienstleistende. „Probleme, diese beiden Stellen zu besetzten hatten wir nie. Im Gegenteil. Wir haben nur gute Erfahrungen mit unseren Zivildienstleistenden gemacht“, erzählt Berghaus. Wie der Wegfall der Zivildienststellen kompensiert werden soll, ist noch nicht entschieden. |
Die Jugendherberge ein attraktiver Arbeitsplatz? Offensichtlich. Der junge Bottroper Philip Veutgen hätte schon zum Jahresende seinen Zivildienst abschließen können, hat aber freiwillig noch einmal um drei Monate bis Ende März verlängert. Er arbeitet in der Spülküche, hilft bei der Zimmerwartung, führt kleine Reparaturen wie das Wechseln von Glühbirnen durch oder übernimmt den Telefondienst.
Philip Veutgen ist in Nottuln sehr zufrieden: „Die Gäste sind nett, die Kollegen auch und die Arbeit ist abwechslungsreich.“ Die Jugendherberge hat er sich ausgesucht, weil er gerne unter jungen Menschen sein wollte. „Ich möchte später Lehrer werden“, erzählt der junge Mann. „Das trifft sich gut“, schmunzelt Chirstoph Berghaus, „dann kann er ja mit seiner Schulklasse später zu uns kommen.“
Ludger Warnke, Westfälische Nachrichten von 15. Januar 2011 |
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Neuer Service für Radler
| Der Boom der Elektromobilität steht erst am Anfang, aber Elektro-Fahrräder – gemeinhin E-Bikes genannt – erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Beim Radurlaub in den Baumbergen braucht sich nun kaum noch ein E-Biker Sorgen machen, dass er sein Akku nicht mehr aufladen kann. Das Netz ist zwar noch grobmaschig, aber es werden stetig mehr Ladestationen eingerichtet, damit man ungebremst und weiter fahren kann. Im Rahmen einer Service-Offensive für E-Bikes in den Baumbergen gibt die Baumberge-Touristik als Pilotverbund des Münsterlandes nun für ihre bereits ausgerüsteten Unterkunftsbetriebe einen eigens entwickelten Aufkleber heraus. „Betriebe können damit zusätzliche Gäste für die kurzweilige Rast gewinnen“, stellte Renate Dölling, Geschäftsführerin des DeHoGa Westfalen e.V., bei der ersten Übergabe des grünen Infoschildes fest. Auch die Jugendherberge Nottuln bietet Ihren Gästen ab sofort diesen Service. Eine Datenbank, in der alle E-Bike-Tankstellen in den fünf Baumberge-Städten und -Gemeinden aufgeführt sind, finden die Radler auf der Homepage www.baumberge.com |
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Jugendherbergsväter und Co. gemeinsam auf großer Tour
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Auf große Tour mit dem Fahrrad ist am Donnerstagmorgen diese Gruppe von Jugendherbergsvätern und -mitarbeitern gegangen. Von der Nottulner Jugendherberge aus ging es auf der ersten von vier Etappen nach Tecklenburg und von da aus weiter über Porta Westfalica und Bielefeld zurück in die Baumbergegemeinde. Rund 400 Kilometer wollen die Pedaleure dann zurückgelegt haben und bei dieser Gelegenheit den Komfort der Jugendherbergen an den Etappenorten erleben. Die Premiere dieser Fahrradtour fand im vergangenen Jahr anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Deutschen jugendherbergswerkes statt. "In diesem Jahr haben wir die Idee in kleinem Rahmen wieder aufgegriffen", erklärt Christoph Berghaus (2. v. l.), Herbergsvater in Nottuln. Mit von der Partie sind auch der Geschäftsführer des Landesverbandes Westfalen-Lippe, Wolfgang Büttner, und - seit Freitag - Hauptgeschäftsführer Bernd Dohn. Dass die Strecke am Donnerstag auch an der alten Jugendherberge in den Baumbergen vorbeiführet. war für die Radler Ehrensache.v
Frank Vogel, Westfälische Nachrichten vom 14. August 2010 |
Jahresbilanz: 7736 Gäste buchten Nottuln - Jugendherberge ist zufrieden
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Nottuln - Christoph Berghaus, seit 2003 Leiter der Jugendherberge Nottuln, ist zufrieden. 7736 Gäste besuchten im vergangenen Jahr die Jugendherberge an der St.-Amand-Montrond-Straße und sorgten für 17396 Übernachtungen. Das sind zwar 507 Gäste beziehungsweise 1748 Übernachtungen weniger als in 2008, dennoch bleibt Berghaus bei seiner positiven Einschätzung. „2008 war ein außergewöhnlich gutes Jahr“, schildert der Herbergschef im WN-Gespräch. In 2009 habe man die normalen Belegungszahlen im Durchschnitt der vergangenen Jahre erreicht.
Für 2010 plant Berghaus mit rund 17 500 Übernachtungen. Die Chancen für die Zielerreichung sind gut. Der aktuelle Anmeldestand in dieser Woche weist 4573 Gäste aus, die 12 687 Übernachtungen buchten. Dass sich noch viele weitere Einzelreisende und Gruppen für einen Jugendherbergsaufenthalt in Nottuln entscheiden werden, ist sicher. Eine Erkenntnis aus 2009 ist: „Das Buchungsverhalten ist kurzfristiger geworden“, schildert Berghaus. „Auch bei Gruppen.“ Das erschwere natürlich die Planung, doch der Herbergsleiter vertraut auf sein zwölfköpfiges Mitarbeiterteam, darunter zwei Zivildienstleistende. „Ich habe hier ein sehr flexibles Team“, lobt er.
In der Jugendherberge ist man aber nicht nur flexibel, sondern geht auch mit der Zeit: Übernachtungen in der Nottulner Jugendherberge online zu buchen, ist ebenfalls möglich. |
Positiv bewertet Christoph Berghaus den hohen Anteil an Stammgästen. Manche kommen schon seit Eröffnung des Hauses vor knapp 30 Jahren, erzählt er. Stammgast in Nottuln ist beispielsweise Uwe Scholter. Der Lehrer der Städtischen Realschule Hörstel führt in dieser Woche mit Klassensprechern der fünften und sechsten Jahrgangsstufe und deren Schülerpaten einen Workshop in Nottuln durch. Mehr als zehn Jahre kommt Scholter bestimmt schon mit seinen jeweiligen Schülern nach Nottuln. Seit wie vielen Jahren genau? Da müsste Berghaus in den Archiven forschen . . .
Schulgruppen bilden nach wie vor das größte Gästekontingent. 2009 kamen 5949 Kinder und Jugendliche der Sekundarstufe I in die Jugendherberge - ein Anteil von 34,2 Prozent an der Gesamtgästezahl. Stark frequentiert wird die Jugendherberge auch von Musikvereinen (22,04 Prozent), Sportvereinen (11,78 Prozent), Familien (7,48 Prozent), Kindergärten/Grundschulen (7,25 Prozent) und kirchlichen Gruppen (7,25 Prozent). Sie alle können sich über modern ausgestattete Zimmer, die in den vergangenen Jahren allesamt renoviert wurden, Tagungsräume und über ein attraktives Außengelände (neu angelegt in 2009) freuen. Für Musik- und Sportgruppen ist erfreulich, dass sie in Nottuln umfangreiche Probenräume und Sportmöglichkeiten nutzen können. „Wir als Jugendherberge sind sehr dankbar, dass die Kooperationen mit der Gemeinde, der Musik-Agentur und dem Sportverein DJK so gut funktionieren“, betont Berghaus. Mittlerweile wird auch von der Musik-Jugendherberge Nottuln gesprochen. Von diesem positiven Image profitieren auch die örtlichen Kulturfreunde, wie die Auftritte des Landesjugendorchesters beweisen. Für dieses Jahr liegen bereits über 4000 gebuchte Übernachtungen von Musikvereinen und -gruppen vor, sagt Berghaus. „Mehr als im ganzen vergangenen Jahr.“
Von Ludger Warnke, Westfälische Nachrichten vom 14. Januar 2010
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